Tagungssprache
ist englisch

Vehicle-to-Grid,
Vehicle-to-Home
& Smart Charging

Integration neuer Flexibilitäten
in die Energiemärkte

08.–09. April 2027
in Aachen

Vehicle-to-Grid,
Vehicle-to-Home
& Smart Charging

Integration neuer Flexibilitäten
in die Energiemärkte

08.–09. April 2027
in Aachen

Wir möchten uns bei Ihnen für Ihre Teilnahme, die zahlreichen Präsentationen und die vielen interessanten und guten Gespräche auf der internationalen Tagung Vehicle-2-Grid  bedanken. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen vom 8. bis 9. April 2027 in Aachen.

Die Vehicle-to-Grid (V2G)-Konferenz vom 15. bis 16. April 2026 in Münster brachte weltweit führende Unternehmen aus den Bereichen Automobil, Energie und Technologie zusammen, um die Zukunft der netzgebundenen Mobilität zu erörtern.

Angesichts der rasanten weltweiten Verbreitung von Elektrofahrzeugen eröffnet deren Integration in Energiesysteme OEMs, Versorgungsunternehmen, Energieanbietern und Technologieinnovatoren beispiellose Möglichkeiten. Die Veranstaltung bot einen umfassenden Überblick über das V2G-Ökosystem: Sie behandelte die neuesten Entwicklungen in Bezug auf Märkte und Umsätze, regulatorische Rahmenbedingungen, Kundenperspektiven sowie Herausforderungen im Bereich der Interoperabilität und stellte gleichzeitig internationale Best Practices und Pilotprogramme vor.

Die Highlights

  • Vertiefende Sitzungen zu OEM-Strategien für V2G-fähige Flotten und Ladeinfrastruktur
  • Einblicke von Energieversorgern und Versorgungsunternehmen zur Ausbalancierung von Angebot und Nachfrage mit fahrzeugbasierten Speichern
  • Marktanalysen zu Umsatzchancen, neuen Geschäftsmodellen und Skalierungspfaden
  • Regulatorische Neuerungen, die die Einführung von V2G in Europa prägen
  • Technische Diskussionen zu Interoperabilität, Standardisierung und grenzüberschreitender Angleichung
  • Praxisnahe Perspektiven von Kunden, Flottenbetreibern und Städten, die den Wandel vorantreiben
  • Networking-Möglichkeiten mit Branchenpionieren, Investoren und politischen Entscheidungsträgern, die den Wandel vorantreiben

Diese Konferenz richtete sich an das gesamte V2G-Ökosystem. Sie sprach Automobilhersteller an, die ihre Produkte zukunftssicher machen wollten, Energieversorger, die nach neuen Lösungen für die Flexibilität des Stromnetzes suchten, Netzbetreiber, die dezentrale Flexibilität anstrebten, sowie Regulierungsbehörden, die die Regeln für die Konvergenz von Energie und Verkehr von morgen gestalteten. Ebenso relevant war sie für Marktanalysten, Technologieanbieter und Investoren, die Wachstumschancen in der V2G-Wertschöpfungskette identifizieren wollten. Internationale Stakeholder aus Europa und darüber hinaus fanden hier eine Plattform, um Wissen auszutauschen, sich über Interoperabilität abzustimmen und Kundenanforderungen besser zu verstehen. Unabhängig davon, ob sie die Angebots-, Nachfrageseite oder die Politik vertraten, bot die Veranstaltung umsetzbare Einblicke, wie das Potenzial von V2G in nachhaltige Markteinnahmen umgewandelt werden kann.

Tagungsleitung

Dr. Jan Figgener

Gastwissenschaftler | ISEA | RWTH Aachen University

Dr.-Ing. Christopher Hecht

Trader@Terra One | ISEA | RWTH Aachen University

Sechs Fokusthemen entlang der Wertschöpfungskette:

01

Projekte aus der Praxis

Die Konferenz legte großen Wert auf die praktische Umsetzung von Ideen, weshalb sich die Session „Praxisprojekte“ bereits durchgeführten Projekten widmete. Dort teilten Akteure aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette ihre Erfahrungen aus Feldtests, Praxisprojekten und dem kommerziellen Betrieb bidirektionaler Fahrzeuge.

02

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur erlebt dynamische und schnelle Entwicklungszyklen, und schon längst kann ein moderner Ladepunkt deutlich mehr, als nur Strom zu liefern. Ladeinfrastruktur stellt die zentrale Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeugen auf der einen Seite und Heimenergiemanagementsystemen, Netzbetreiber:innen, Aggregatoren, etc. auf der anderen Seite. Gerade im bidirektionalen Bereich wird oftmals auf Gleichstromverbindungen gesetzt, weswegen die Ladepunkte für das Netz zugelassene Wechselrechter bereitstellen müssen. In dieser Session sprachen Hersteller:innen und Betreiber:innen von Ladeinfrastruktur sowie weitere Akteure aus dem Ökosystem Ladeinfrastruktur.

03

Fahrzeuge

Durch bidirektionales Laden verwandelt sich das Fahrzeug von einem reinen Verbraucher zu einem Akteur im Strommarkt der Zukunft. Um neue Anwendungen und Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzen zu können, kommen neue Herausforderungen auf Fahrzeughersteller:innen zu. Fahrzeugbatterien müssen energieeffizient mehr Zyklen ermöglichen, und neue Kommunikationsschnittstellen müssen sicher umgesetzt werden – ohne dabei den primären Zweck des Fahrzeugs zu gefährden: Personen und Güter zuverlässig zu transportieren. In dieser Session teilten Automobilkonzerne ihre Erfahrungen und aktuellen Ambitionen in diesem Bereich.

04

Systemintegration

Mit Fahrzeugbesitzer:innen, Aggregatoren, Energieunternehmen, Backend-Betreibern, Fahrzeugherstellern, Netzbetreibern u. v. m. gibt es eine große Akteursvielfalt im Bereich des bidirektionalen Ladens. In dieser Session widmeten sich die Teilnehmenden Konzepten, wie alle Akteure in eine gemeinsame Wertschöpfungskette eingebunden werden können, um so eine erfolgreiche Systemintegration zu erreichen.

05

Netze und Daten

Die Frage, ob die Elektromobilität die Stromnetze be- oder überlasten wird, ist eine große Sorge vieler Bürger:innen. Hintergrund ist, dass ein Stromnetzausbau oft Jahre oder Jahrzehnte benötigt und zum Teil am Widerstand lokaler Bevölkerung scheitert. Die Elektromobilität wiederum setzt sich innerhalb weniger Jahre durch und entwickelt sich damit deutlich schneller. Unsere Referent:innen zeigten während der Konferenz auf, wie die Netze durch Elektromobilität stabilisiert und nicht überlastet werden können.

06

Intelligente und dynamische Tarife

Die Integration von Vehicle-to-Grid-Technologien ermöglicht es, Elektrofahrzeuge (EVs) nicht nur als Verkehrsmittel, sondern auch als mobile Energiespeicher zu nutzen. Intelligente und dynamische Tarife spielen dabei eine Schlüsselrolle, um Energieflüsse zwischen Fahrzeugen und dem Stromnetz effizient zu steuern. Solche Tarife passen sich bereits heute tageweise oder in Echtzeit an Börsenstrompreise und teilweise auch an Netzbedingungen an. Dadurch können Nutzer:innen von Elektrofahrzeugen von attraktiven Preisen profitieren, wenn sie Energie ins Netz einspeisen oder zu günstigen Zeiten laden. Gleichzeitig fördern diese Tarife die Netzstabilität, reduzieren Lastspitzen und ermöglichen eine optimierte Integration erneuerbarer Energien in das Energiesystem. Während der Konferenz wurde deutlich, dass dies ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Mobilität der Zukunft ist.

Rückblick 2026

Interaktiver Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft

Jede Programm-Session endete mit einer Zeiteinheit für persönliche Fragen sowie der Diskussion mit den Referent:innen und Teilnehmer:innen. Die Referent:innen standen den Gästen während der gesamten Tagung für Gespräche zur Verfügung.

Mit der begleitenden öffentlichen Postersession wurden wissenschaftliche Inhalte, Forschungsergebnisse und Ideen im direkten Dialog vermittelt. Die Forscher:innen präsentierten ihre Poster vor Ort und standen den Besucher:innen Rede und Antwort. Durch die Einbettung der Tagung in die internationale Battery Power Conference bot sich zudem ein breites Spektrum für Begegnungen und intensiven Austausch.

Rückblick 2025

Tina Hadler

I had the great pleasure to spent the last two days at the Hashtagvehicle2grid conference in Aachen. 😃

Thanks Haus der Technik – HDT for the organization.
Dr. Johanna Bronisch, although you had to leave earlier, thanks for thinking of me and Theben Smart Energy when it comes to Hashtagsmartmetering and the integration into our Hashtagenergysystem. 🙏🏻

Dr. Christopher Hecht, Anica Mertins and all your colleagues, thanks to you for beeing such great hosts! 🙌🏻

It’s motivating to see the progress in Hashtagbidirectionalcharging and seeing use cases turning into business models! 👏🏻

Jaap Burger

Yesterday I spoke at the two-day HashtagVehicle2Grid conference in Aachen about the spread of smart tariffs and services across Europe. These tariffs and services enable consumers to charge their EVs smartly, contributing to power system reliability, sustainability, and lower costs for all energy system users.
In the same session, Niklas Hemberger of The Mobility House, Michael P. Evans of Octopus Energy and Daniel Mata of Tibber showed how they unlock the value of different markets for their users today, and at scale. There are now 480 of these possibilities throughout Europe, mainly at home, but public smart charging is also starting to grow.

Aytuğ Yavuzer

We had the pleasure of attending the HashtagVehicle2Grid conference in Aachen this week! 🚗⚡️

Together with my colleague Taeyoung Kim, we presented our poster „Towards Smart and Grid-Integrated E-Mobility Solutions“, showcasing our work and upcoming demos within the EU H2020 projects FLOW Project and BeFlexible EU. It was great to share what we’ve been working on and to connect with so many people who are equally passionate about smart charging and grid integration.

Dr. Sylivie Römer

🚀 How to sell dynamic & ‘flex-inside’ EV tariffs successfully?

I had the pleasure of discussing this topic with Michael P. Evans (Octopus Energy), Niklas Hemberger (The Mobility House), Daniel Mata (Tibber), and Jaap Burger (Regulatory Assistance Project (RAP)) at the V2G & Smart Charging Conference in Aachen.

Here are my key takeaways:
➡️ Keep it simple: As Daniel said, “couldn’t be simpler value propositions” is the must-have-narrative to make Smart Charging products successful